Wasserstoffregion Ingolstadt

Der Ingolstädter Konzeptvorschlag „IN2H2“ zielt darauf, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Einführung von Wasserstoffmobilität in den kommunalen Fahrzeugflotten in Verbindung mit lokaler Wasserstoffproduktion fundiert zu untersuchen.

Offizieller Kick-Off im Wasserstoffprojekt IN2H2 der Stadt Ingolstadt

Messfahrzeug Kehrmaschine                                  © Ingolstädter Kommunalbetriebe

Offizieller Kick-Off im Wasserstoffprojekt IN2H2 der Stadt Ingolstadt

Messfahrzeug Abfallsammler                                      © Ingolstädter Kommunalbetriebe

Messfahrten INKB

Derzeit finden im Rahmen unseres IN2H2-Projekts Leistungsprofilmessungen bei den Ingolstädter Kommunalbetrieben (INKB) statt. Die INKB sind von der Stadt Ingolstadt unter anderem mit der Daseinsvorsorge im Bereich Straßenreinigung und Müllabfuhr beauftragt. Für diese Aufgaben betreiben sie rund 25 schwere LKW aller Art, die aktuell ausschließlich mit konventionellem Dieselantrieb ausgestattet sind.

Ein wichtiger Bestandteil des IN2H2-Projekts ist es daher, die mögliche Beschaffung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb zu prüfen.

Unter anderem stellten die Kommunalbetriebe einen Förderantrag für die Beschaffung von drei Nutzfahrzeugen (2 Abfallsammler, 1 Kehrmaschine) mit Brennstoffzellenantrieb (mögliche Förderquote: 90%) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. So beabsichtigen die INKB, Erfahrungen mit dieser Technologie im Realbetrieb zu sammeln.

Aktuell erfassen sie zur Konfiguration der Größe der Batterie und Brennstoffzelle für diese Fahrzeuge die geplanten Strecken- und Einsatzprofile durch Messfahrten. Hierzu werden Leistungsprofile im Echteinsatz von Müllfahrzeugen und Kehrmaschinen erstellt.

 

Während die Kommunalbetriebe mit den Messfahrten an den vorgesehenen Müllfahrzeugen im Februar begonnen haben, führen sie die Messungen für die LKW-Kehrmaschine witterungsbedingt erst ab März durch.