Wasserstoffregion Ingolstadt

Der Ingolstädter Konzeptvorschlag „IN2H2“ zielt darauf, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Einführung von Wasserstoffmobilität in den kommunalen Fahrzeugflotten in Verbindung mit lokaler Wasserstoffproduktion fundiert zu untersuchen.

Offizieller Kick-Off im Wasserstoffprojekt IN2H2 der Stadt Ingolstadt

Offizieller Kick-Off im IN2H2-Projekt

Im Rahmen des IN2H2-Projekts trafen sich die Ingolstädter Unternehmen des Konsortiums mit dem Projektberater Wenger Engineering zu einem offiziellen Kick-Off-Termin.

Die Projektbeteiligten der Stadt Ingolstadt, der IFG, der Stadtbus Ingolstadt GmbH (SBI), der Stadtwerke Ingolstadt (SWI) und der Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB) kamen am 9. September zusammen, um nochmals die genauen Zielsetzungen abzustecken, den Projektplan durchzusprechen und wichtige Aspekte für den erfolgreichen Verlauf des Projekts abzustimmen.

Zunächst stellten Manfred Greisel, Alexandra Geiger, Dr. David Wenger von der Wenger Engineering GmbH ihre Visionen für das Projekt vor und erläuterten die nächsten Schritte.

Korbinian Raßhofer, Roland Kubiak und Christoph Göbel von der Stadtbus Ingolstadt GmbH führten die Partner im Anschluss über den Betriebshof am Nordbahnhof, an dem die Busse täglich nach dem Betrieb gereinigt und betankt werden. In der Wasserstoff-Wertschöpfungskette könnte nicht nur der Betriebshof potentiell einen zentralen Knotenpunkt darstellen, auch die Gunvor-Raffinerie als Hersteller und Lieferant des Wasserstoffs ist im Projekt von hoher Bedeutung. Gisbert van de Zande und Adil el Mernissi gewährten den Projektpartnern daher vor Ort einen Einblick in ihre Produktionsprozesse, im Rahmen derer Wasserstoff als Nebenprodukt anfällt. Die Nutzung dieses Wasserstoffs für die regionalen Bedarf durch Busse, Müll- und Kehrfahrzeuge und weitere Abnehmer, soll einen zentralen Aspekt im Ingolstädter Wasserstoffkonzept darstellen.

Veröffentlicht: 16.9.2020
Autor: Lisa Binder, IFG Ingolstadt AöR

IN2H2-Projekt startet in Ingolstadt

Nachdem der Ingolstädter Konzeptvorschlag „IN2H2-Wasserstoffkonzept“ Ende vergangenen Jahres als einer der Gewinner des BMVI-Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ ausgewählt wurde, erfolgte die formale Bewilligung des Förderantrags nach einigen Corona-bedingten Verzögerungen schließlich im Juni 2020. Als eine von 13 Regionen in Deutschland in der Kategorie HyExperts erhält Ingolstadt nun eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro, um aus der eingereichten Projektidee ein detailliertes Umsetzungskonzept zu entwickeln.